Wie viel kostet eine Website?

Ein Unter­neh­men exi­stiert heut­zu­ta­ge ohne Web­site nicht. Des­halb ist oft etwas vom Ersten, an was man denkt, wenn ein neu­es Unter­neh­men gegrün­det wird, die Web­site. Bei KMU spie­len dabei die Kosten eine gros­se Rol­le und sie fra­gen sich, wie viel eine Web­site über­haupt kostet. Aber auch grös­se­re Unter­neh­men müs­sen ihre Mar­ke­ting-Bud­gets ein­hal­ten. Wir klä­ren Sie über die Kosten einer Web­site auf und zei­gen genau, auf was Sie ach­ten müs­sen, um den rich­ti­gen Part­ner zu fin­den, damit sich Ihre Inve­sti­ti­on auch lohnt.

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Bild­quel­le: Web­site Schweiz Tou­ris­mus

Web­site ist nicht gleich Web­site und Web­de­sign ist nicht gleich Web­de­sign. Wie viel eine Web­site kostet, hängt von vie­len ver­schie­de­nen Fak­to­ren ab. Die Funk­tio­na­li­tä­ten kön­nen sich stark unter­schei­den und dies hat einen Ein­fluss auf die Kosten. Ein Online­shop mit Pay­ment Anbin­dung ist bei­spiels­wei­se viel auf­wen­di­ger zu ent­wickeln als eine KMU Web­site mit 5 Unter­sei­ten und einem Kon­takt­for­mu­lar. Wenn der Prak­ti­kant einer Web­agen­tur die Web­site mit Hil­fe eines Bau­ka­sten­sy­stems erstellt und dafür eine vor­ge­fer­tig­te Vor­la­ge ver­wen­det, ist das viel gün­sti­ger als, wenn dies ein erfah­re­ner Welt­klas­se Web­de­si­gner macht, der alles selbst zeich­net und ent­wirft.

Dies sind nur zwei von vie­len Punk­ten, die Ein­fluss auf die Kosten eines Pro­jekts haben. Nach­fol­gend gehen wir auf die ein­zel­nen Kosten­fak­to­ren ein und erklä­ren auch ver­schie­de­ne Preis­mo­del­le, wel­che von ande­ren Web­agen­tu­ren ange­bo­ten wer­den. Wir geben Ihnen einen voll­stän­di­gen Über­blick, damit Sie genau wis­sen, was Sie für Ihr Geld erhal­ten soll­ten und damit Sie seriö­se von unse­riö­sen Web­agen­tu­ren unter­schei­den kön­nen. Nach dem Lesen die­ses Arti­kels wer­den Sie auf jeden Fall per­fekt auf Ihr Pro­jekt vor­be­rei­tet sein.

Kostenfaktoren

Es gibt vie­le unter­schied­li­che Fak­to­ren, wel­che die Kosten für eine Web­site bestim­men. Jede Web­agen­tur hat des­halb ihre eige­nen Metho­den, um die Kosten für ein Pro­jekt zu berech­nen. Eini­ge davon sind sinn­voll und ande­re weni­ger. Vor allem, wenn man bedenkt, dass für die Erstel­lung einer Web­site ein Werk­ver­trag abge­schlos­sen wird und nicht etwa ein Auf­trag, wie vie­le mei­nen. Bei einem Werk­ver­trag ver­pflich­tet sich die Web­agen­tur, ein bestimm­tes Resul­tat zu lie­fern und nicht ein­fach nur tätig zu wer­den, wie das beim Auf­trag der Fall ist. Aus die­sem Grund macht es wenig Sinn, die Arbeits­zeit als Kosten­trei­ber zu neh­men. Doch dazu kom­men wir spä­ter noch­mals zurück.

Leistungen

Bei der Erstel­lung einer Web­site gibt es vie­le ver­schie­de­ne Teil­auf­ga­ben und Ele­men­te, wel­che Sie brau­chen und hier unter­schei­den sich vie­le Web­agen­tu­ren von­ein­an­der. Eini­ge kön­nen Ihnen alles bie­ten, was Sie brau­chen. Bei ande­ren müs­sen Sie sich zusätz­li­che Part­ner suchen, was natür­lich wie­der­um die Kosten und auch die Kom­ple­xi­tät eines Pro­jekts beein­flusst. Aber was brau­chen Sie eigent­lich alles, um eine Web­site zu erstel­len und was sind die ver­schie­de­nen Ele­men­te?

Branding

Die Grund­la­ge Ihrer Web­site ist ein kla­res Bran­ding. Sie müs­sen wis­sen, wer Ihre Ziel­grup­pe ist, wie Sie sich posi­tio­nie­ren und wie Sie kom­mu­ni­zie­ren wol­len. Eine durch­dach­te Mar­ken­stra­te­gie ist des­halb uner­läss­lich. Ihre Kun­den wol­len wis­sen, wel­che Visi­on Sie ver­fol­gen und wel­chen Nut­zen sie von Ihrer Mar­ke haben. Vor allem auch aus dem Grund, dass die Web­site das wich­tig­ste Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel Ihrer Mar­ke ist, soll­ten Sie die­se Gele­gen­heit nut­zen.

Neben der Mar­ken­stra­te­gie spielt natür­lich das Brand Design eine gros­se Rol­le bei der Erstel­lung einer Web­site. Pas­sen­de Schrift­ar­ten und Far­ben müs­sen defi­niert wer­den, wel­che sich durch Ihre gesam­te visu­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­on zie­hen und natür­lich braucht jedes Unter­neh­men ein attrak­ti­ves Logo, wel­ches die Mar­ken­wer­te und ‑eigen­schaf­ten gra­fisch über­mit­telt.

Wenn Ihr Bran­ding nicht klar defi­niert ist, soll­ten Sie das unbe­dingt tun, bevor Sie mit der Erstel­lung einer Web­site begin­nen. Eine gute Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tur kann Sie hier­bei unter­stüt­zen und gibt Ihnen Rat­schlä­ge, damit sich Ihre Web­site stim­mig in die gesam­te Mar­ken­kom­mu­ni­ka­ti­on und die Unter­neh­mens­stra­te­gie ein­fügt. Bei nor­ma­len Web­agen­tu­ren fehlt die­ses Wis­sen oft und sie sind ledig­lich auf die Erstel­lung von Web­sites spe­zia­li­siert. In die­sem Fall müss­ten Sie zusätz­lich eine Bran­ding Agen­tur suchen, was Ihren Zeit­auf­wand und auch die Kosten erhöht. Des­halb ist es rat­sam, sich eine Agen­tur zu suchen, wel­che Erfah­rung im Bran­ding hat aber auch Web­de­sign und Ent­wick­lung beherrscht.

Die Kosten für das Bran­ding kön­nen sehr unter­schied­lich sein und hän­gen auch stark von Ihrem Unter­neh­men ab und was Sie alles brau­chen. Die Stun­den­an­sät­ze für stra­te­gi­sche Bera­tung lie­gen in der Schweiz durch­schnitt­lich zwi­schen CHF 150.- bis CHF 200.-. Für das Brand Design lie­gen Sie bei durch­schnitt­lich CHF 120.- bis CHF 180.-. Das hängt aber auch vom gewähl­ten Preis­mo­dell ab und wie die gewähl­te Agen­tur die Prei­se kal­ku­liert und kom­mu­ni­ziert. Dar­auf kom­men wir aber spä­ter noch zurück.

Konzept & Strategie

Ohne eine gründ­li­che Pla­nung und durch­dach­te Pro­zes­se, wer­den IT-Pro­jek­te sehr schnell zum Alb­traum. Trotz­dem ver­nach­läs­si­gen vie­le die­sen Bereich. Mei­stens sind es gün­sti­ge Web­agen­tu­ren, wel­che sofort los­le­gen, ohne sich über­legt zu haben, was denn über­haupt das Ziel der Web­site ist und was man bei den Ziel-kun­den errei­chen will. Die­se Zeit­er­spar­nis bemer­ken Sie natür­lich zuerst mit den tie­fe­ren Kosten für die Web­site. Lang­fri­stig mer­ken Sie sie dann aber noch stär­ker, wenn die Kun­den­an­fra­gen aus­blei­ben und Ihre Web­site zur digi­ta­len Visi­ten­kar­te, ohne jeg­li­che Wir­kung ver­kommt.

Ein Kon­zept und eine kla­re Stra­te­gie aus­zu­ar­bei­ten, braucht Zeit und Erfah­rung. Genau des­halb trennt sich hier die Spreu vom Wei­zen. Sie soll­ten sich eine Web­agen­tur aus­su­chen, wel­che mit Ihnen gemein­sam eine Stra­te­gie erar­bei­tet und Ihnen auf­zei­gen kann, was die Über­le­gun­gen dahin­ter sind. Nur so wird Ihre Web­site auch den gewünsch­ten Erfolg brin­gen. Eine Web­agen­tur, wel­che kei­ne Stra­te­gie und kein Kon­zept erar­bei­tet, wird gün­sti­ger sein. Hier soll­ten Sie aber auf kei­nen Fall spa­ren und es macht sogar Sinn, auch hier mit einer guten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tur oder einer Wer­be­agen­tur zusam­men zu arbei­ten, weil die­se eine brei­te­re Per­spek­ti­ve haben und die Web­site effek­ti­ver in Ihre gesam­te Mar­ken­kom­mu­ni­ka­ti­on ein­glie­dern kön­nen. Das sichert Ihnen den gewünsch­ten Er-folg und garan­tiert eine attrak­ti­ve und wir­kungs­vol­le Kom­mu­ni­ka­ti­on für Ihre Ziel­grup­pe. Die Kosten lie­gen hier durch­schnitt­lich zwi­schen CHF 150.- und CHF 200.- pro Stun­de. Aber auch hier hän­gen die Kosten und die Kal­ku­la­ti­on stark vom gewähl­ten Preis­mo­dell ab, wor­auf wir noch zurück­kom­men.

UX/UI Design

UX und UI Design sind in die­sem Kon­text eigent­lich gleich­be­deu­tend mit dem Begriff Web­de­sign, der viel häu­fi­ger ver­wen­det wird, wenn es um die Erstel­lung einer Web­site geht. UX steht für User Expe­ri­ence (Nut­zer­erleb­nis) und UI steht für User Inter­face (Benut­zer­ober­flä­che). Ein UX Desi­gner ist dafür zustän­dig, das gesam­te Nut­zer­erleb­nis zu gestal­ten und die Nut­zer zu den Hand­lun­gen zu len­ken, wel­che Sie wün­schen. UI Design ist ein Teil­be­reich von UX Design und bezieht sich auf das Design der gra­fi­schen Ele­men­te einer Web­site.

Nun ist es natür­lich wich­tig, dass das Design Ihrer Web­site genau auf Ihr Bran­ding und Ihre Stra­te­gie abge­stimmt ist, um die gewünsch­te Wir­kung bei Ihrer Ziel­grup­pe zu erzie­len. Es reicht nicht, wenn eine Web­site ein­fach schön aus­sieht. Denn mit den heu­ti­gen Mit­teln ist es nicht schwie­rig, eine schö­ne Web­site zu erstel­len. Gün­sti­ge Web­agen­tu­ren ver­wen­den Vor­la­gen (Tem­pla­tes), wo sie ein­fach Ihre Tex­te und Fotos ein­fü­gen, ohne einen ein­zi­gen Gedan­ken an die User Expe­ri­ence oder Ihre Mar­ken­kom­mu­ni­ka­ti­on und die Stra­te­gie dahin­ter zu ver­schwen­den. Oft feh­len jeg­li­che Design- oder Pro­gram­mier­kennt­nis­se, wes­halb die Kosten bei sol­chen Web­agen­tu­ren sehr tief sind. Was dazu kommt ist, dass vie­le die­ser Vor­la­gen tau­sen­de Male ver­wen­det wer­den, sodass Ihre Web­site am Ende aus­sieht, wie tau­sen­de ande­re und Sie sich dadurch über­haupt nicht dif­fe­ren­zie­ren kön­nen. 

Wenn Sie jedoch eine pro­fes­sio­nel­le Web­agen­tur beschäf­ti­gen, wel­che Ihnen eine sau­be­re Dienst­lei­stung bie­tet, dann bekom­men Sie ein Web­de­sign, wel­ches genau auf Sie und Ihr Bran­ding abge­stimmt ist. Sie wer­den aus­führ­lich bera­ten. Die Inhal­te wer­den mit Ihnen abge­spro­chen und das Design wird an die Inhal­te ange­passt und nicht umge­kehrt. Das braucht mehr Zeit und kostet dem­entspre­chend mehr, aber es ist wich­tig, damit Ihre Mar­ke nicht in einem Meer von gleich­aus­se­hen­den, bil­li­gen Web­sites unter­geht. Wenn Sie Ange­bo­te für Ihre Web­site ein­ho­len, soll­ten Sie des­halb immer fra­gen, ob die ent­spre­chen­de Web­agen­tur das Design selbst kre­iert oder Web­sites mit Hil­fe von Vor­la­gen erstellt. Eine Web­site, wel­che auf Basis einer Vor­la­ge erstellt wird, hat näm­lich nichts mit Web­de­sign zu tun. Des­halb soll­ten Sie auch nicht dafür bezah­len. 

Die Kosten für einen Desi­gner lie­gen in der Schweiz durch­schnitt­lich zwi­schen CHF 120.- und CHF 180.- pro Stun­de. Das kommt natür­lich auf die Erfah­rung drauf an. Der gröss­te Kosten­trei­ber beim Web­de­sign ist ganz klar die Kom­ple­xi­tät der gesam­ten Web­site. Es hängt davon ab, ob ein Desi­gner nur 5 unter­schied­li­che Sei­ten desi­gnen soll oder ob es 50 sind. Die Funk­tio­na­li­tä­ten spie­len hier­bei eine unter­ge­ord­ne­te Rol­le, da der Desi­gner wirk­lich «nur» zeich­nen und nichts pro­gram­mie­ren muss. 

Ein Kon­zept und eine kla­re Stra­te­gie aus­zu­ar­bei­ten, braucht Zeit und Erfah­rung. Genau des­halb trennt sich hier die Spreu vom Wei­zen. Sie soll­ten sich eine Web­agen­tur aus­su­chen, wel­che mit Ihnen gemein­sam eine Stra­te­gie erar­bei­tet und Ihnen auf­zei­gen kann, was die Über­le­gun­gen dahin­ter sind. Nur so wird Ihre Web­site auch den gewünsch­ten Erfolg brin­gen. Eine Web­agen­tur, wel­che kei­ne Stra­te­gie und kein Kon­zept erar­bei­tet, wird gün­sti­ger sein. Hier soll­ten Sie aber auf kei­nen Fall spa­ren und es macht sogar Sinn, auch hier mit einer guten Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tur oder einer Wer­be­agen­tur zusam­men zu arbei­ten, weil die­se eine brei­te­re Per­spek­ti­ve haben und die Web­site effek­ti­ver in Ihre gesam­te Mar­ken­kom­mu­ni­ka­ti­on ein­glie­dern kön­nen. Das sichert Ihnen den gewünsch­ten Er-folg und garan­tiert eine attrak­ti­ve und wir­kungs­vol­le Kom­mu­ni­ka­ti­on für Ihre Ziel­grup­pe. Die Kosten lie­gen hier durch­schnitt­lich zwi­schen CHF 150.- und CHF 200.- pro Stun­de. Aber auch hier hän­gen die Kosten und die Kal­ku­la­ti­on stark vom gewähl­ten Preis­mo­dell ab, wor­auf wir noch zurück­kom­men.

Texte

Attrak­ti­ve und wir­kungs­vol­le Tex­te sind das A und O Ihrer Web­site. Auch die aller­schön­sten Bil­der kön­nen nicht von schlech­ten und lang­wei­li­gen Tex­ten ablen­ken. Zusätz­lich sind pas­sen­de und opti­mier­te Tex­te eines der wich­tig­sten Kri­te­ri­en für ein hohes Ran­king in der Goog­le Suche. Wer­be- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tu­ren hel­fen Ihnen dabei, die rich­ti­gen Tex­te für Ihre Web­site zu schrei­ben und pas­sen die­se so an, dass sie für Such­ma­schi­nen opti­miert sind. Auch grös­se­re und bes­se­re Web­agen­tu­ren bie­ten Copy­wri­ting an. Es ist jedoch wich­tig, dass der Autor Ihrer Tex­te ent­spre­chen­de Kennt­nis­se im Bereich Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung hat. 

Wich­tig ist immer, dass das Design an die Tex­te und ande­ren Inhal­te ange­passt ist und nicht, dass Tex­te so geschrie­ben wer­den, damit sie in eine bestimm­te Vor­la­ge pas­sen. Bei gün­sti­ge­ren Web­agen­tu­ren ist das lei­der oft der Fall. Sie müs­sen zuerst alle Tex­te und Bil­der abge­ben und danach wer­den sämt­li­che Inhal­te irgend­wie in eine Vor­la­ge gepresst. Dadurch sind die Prei­se für eine Web­site bei sol­chen Agen­tu­ren viel tie­fer. Es macht also durch­aus Sinn, eine Agen­tur zu beschäf­ti­gen, um opti­ma­le Tex­te zu schrei­ben, aus­ser Sie haben eine Per­son im Unter­neh­men, wel­che talen­tiert dar­in ist, attrak­ti­ve Tex­te zu schrei­ben. In die­sem Fall kön­nen Sie sich die ent­spre­chen­den Kosten spa­ren und haben ledig­lich die inter­nen Per­so­nal­ko­sten für den ent­spre­chen­den Mit­ar­bei­ten­den. 

Die Kosten für Copy­wri­ting lie­gen bei durch­schnitt­lich CHF 120.- bis CHF 160.- pro Stun­de. Es gibt auch Agen­tu­ren und Free­lan­cer, wel­che Ihre Dienst­lei­stung nach Anzahl Wör­tern ver­rech­nen. Von sol­chen Ange­bo­ten soll­ten Sie jedoch fern­blei­ben, da eine sol­che Preis­kal­ku­la­ti­on völ­lig sinn­los ist. Oft ist es näm­lich schwie­ri­ger, etwas in weni­gen Wor­ten aus­zu­drücken und das dau­ert dann auch län­ger, als einen lan­gen Text zu schrei­ben. Die Moti­va­ti­on ist bei sol­chen Anbie­tern auch völ­lig falsch. Denn ihr Ziel ist es dann, mög­lichst vie­le Wör­ter zu schrei­ben und nicht Ihre Bot­schaft wir­kungs­voll und attrak­tiv zu kom­mu­ni­zie­ren.

Fotos & Videos

Ein Bild sagt mehr als tau­send Wor­te. Die­ses Sprich­wort trifft auch bei einer Web­site zu. Gra­fi­sche Inhal­te sind sehr wich­tig für die User Expe­ri­ence. Des­halb soll­ten Fotos & Vide­os auch mit Bedacht gewählt wer­den. Sie soll­ten ins gesam­te Design pas­sen und auch stim­mig mit dem gesam­ten Bran­ding sein. Am besten ist es natür­lich, wenn Sie eige­ne Bil­der ver­wen­den, wel­che pro­fes­sio­nell gemacht wur­den. Grös­se­re Wer­be- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tu­ren haben oft Foto­gra­fen, wel­che ent­spre­chen­de Bil­der machen kön­nen oder arbei­ten mit ent­spre­chen­den Part­nern zusam­men. So kön­nen Sie sich die Zeit für die Suche spa­ren. Wenn dies aber nicht in Ihr Bud­get passt, gibt es immer die Mög­lich­keit, qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Fotos zu kau­fen. Auch hier gibt es gros­se Unter­schie­de. Eine seriö­se Agen­tur wird Sie aus­führ­lich bera­ten und mit Ihnen gemein­sam opti­ma­le Fotos und Vide­os für Ihre Web­site aus­su­chen. Im besten Fall kau­fen sie gleich die Bild­rech­te für Sie, sodass Sie sich nicht dar­um küm­mern müs­sen. 

Bei gün­sti­gen Anbie­tern sind Sie mei­stens selbst für die Fotos zustän­dig und egal, wie die Qua­li­tät ist, wer­den die­se dann auf die Web­site ein­ge­fügt. Eine Bera­tung gibt es nicht. Es scheint ein­fach, ein paar Fotos für eine Web­site aus­zu­su­chen, aber der Wurm liegt hier im Detail begra­ben und ein erfah­re­ner Web­de­si­gner hat das rich­ti­ge Auge für die­se Details. Er weiss, wel­che Fotos und Vide­os er ver­wen­den muss, um die gewünsch­te Wir­kung zu erzie­len und einen stim­mi­gen Web­auf­tritt zu kre­ieren. Selbst­ver­ständ­lich sind auch die Bild- und Video­op­ti­mie­rung ein wich­ti­ges The­ma, weil sie einen star­ken Ein­fluss auf die Lade­ge­schwin­dig­keit Ihrer Web­site haben. Dies wird bei gün­sti­ge­ren Agen­tu­ren oft ver­nach­läs­sigt und Sie neh­men ein­fach das, was sie von Ihnen bekom­men. Sie soll­ten des­halb mit einer Agen­tur zusam­men­ar­bei­ten, wel­che Ihnen bei der Beschaf­fung der Fotos und Vide­os hilft und auch dafür sorgt, dass Sie die Geschwin­dig­keit Ihrer Web­site nicht nega­tiv beein­flus­sen. 

Die Kosten sind hier unter­schied­lich und es ist schwie­rig die­se zu bezif­fern. Wenn Sie einen Foto­gra­fen buchen, der ein paar Bil­der macht, ist das gün­sti­ger, als wenn Sie einen kur­zen Image­film dre­hen las­sen. Wenn Sie Fotos oder Vide­os vom Inter­net kau­fen, ist das natür­lich noch gün­sti­ger. Schwie­rig ist es für Sie auch, einen guten Part­ner für die­sen Bereich zu fin­den. Denn oft fehlt die Erfah­rung, um einen guten von einem schlech­ten Foto­gra­fen unter­schei­den zu kön­nen. Wenn Sie also noch kei­ne guten Fotos und Vide­os für Ihre Web­site haben, soll­ten Sie auf jeden Fall mit einer Web­agen­tur zusam­men­ar­bei­ten, wel­che ent­we­der einen Foto­gra­fen hat oder mit einem zusam­men­ar­bei­tet, sodass Sie in die­sem Bereich unter­stützt wer­den.

Entwicklung

Wie bereits erwähnt, gibt es Web­agen­tu­ren, wel­che kei­ne Pro­gram­mier­kennt­nis­se besit­zen. Die­se Agen­tu­ren ver­wen­den für die Erstel­lung einer Web­site soge­nann­te Bau­ka­sten­sy­ste­me wie Joom­la, Jim­do, Wix oder Wor­d­Press. Der Vor­teil die­ser Syste­me ist, dass man mit Hil­fe eines Drag & Drop Edi­tors die gewünsch­ten Inhal­te ein­fach ein­fü­gen kann, ohne eine ein­zi­ge Zei­le Code zu schrei­ben. Immer­hin lau­fen schon über 50% der Web­sites welt­weit über Wor­d­Press und die Ten­denz steigt. Im Gegen­satz zu den ande­ren genann­ten Syste­men ist der Vor­teil von Wor­d­Press, dass man mit ent­spre­chen­den Pro­gram­mier­kennt­nis­sen extrem viel anpas­sen und gestal­ten kann. Trotz­dem sind auch die Mög­lich­kei­ten von Wor­d­Press begrenzt und kom­men nicht ganz an eine Web­site her­an, wel­che von Grund auf pro­gram­miert wur­de. Jedoch hat dies auch sei­nen Preis und ist ein wich­ti­ger Kosten­trei­ber. Je nach Bedarf und Zie­len der Web­site, könn­ten Sie auch mit Wor­d­Press die gewünsch­ten Resul­ta­te erzie­len. Sie soll­ten jedoch eine Web­agen­tur aus­wäh­len, wel­che genü­gend Erfah­rung und aus­rei­chen­de Pro­gram­mier­kennt­nis­se besitzt, denn es gibt auch bezüg­lich der Sicher­heit eini­ges zu beach­ten, wenn man eine Wor­d­Press Web­site hat. 

Wie schon anfangs erwähnt, ist es auf­wen­di­ger, einen Online­shop zu ent­wickeln als eine ein­fa­che Unter­neh­mens-Web­site für KMU. Umso auf­wen­di­ger die Ent­wick­lung ist, desto höher wer­den die Kosten. Schnitt­stel­len kön­nen bei­spiels­wei­se beson­ders zeit- und kosten­in­ten­siv wer­den. Wenn Sie möch­ten, dass Ihr Online­shop mit Ihrem ERP-Pro­gramm ver­bun­den wird und auch noch ein Pay­ment Gate­way (Zah­lungs-Schnitt­stel­le) inte­grie­ren wol­len, dann kann das ziem­lich schnell ziem­lich teu­er wer­den. Es gibt natür­lich auch Funk­tio­na­li­tä­ten, wel­che völ­lig unkom­pli­ziert sind wie bei­spiels­wei­se Kon­takt­for­mu­la­re, Ter­min­bu­chungs­sy­ste­me oder Chat­bots, wel­che von Dritt­an­bie­tern, wie zum Bei­spiel aiai­bot, zur Ver­fü­gung gestellt wer­den. Wenn es um die Ent­wick­lung einer Web­site oder eines Online­shops geht, hän­gen die Kosten immer von der Kom­ple­xi­tät der Ent­wick­lung ab und auch vom Indi­vi­dua­li­sie­rungs­grad. Je mehr die gewähl­te Web­agen­tur selbst ent­wickeln und pro­gram­mie­ren muss, desto höher wer­den die Kosten. Wenn eine Web­site jedoch ohne irgend­wel­che Pro­gram­mier­kennt­nis­se mit einem Drag & Drop Edi­tor erstellt wird, dann soll­ten Sie auch nicht für die Web­ent­wick­lung bezah­len. Dies ent­spricht eher der Kom­ple­xi­tät, Tex­te und Bil­der in eine Power­Point-Prä­sen­ta­ti­on ein­zu­fü­gen. 

In der Schweiz lie­gen die Stun­den­sät­ze für Web­ent­wick­ler zwi­schen CHF 140.- und CHF 200.-. Sie müs­sen hier­bei jedoch stark unter­schei­den, wel­che Kennt­nis­se der Pro­gram­mie­rer hat und auch wel­che Pro­gram­mier­spra­chen und Kennt­nis­se er beherrscht. Für kom­ple­xe Web­ap­pli­ka­tio­nen brau­chen Sie einen erfah­re­ne­ren Anbie­ter, wel­cher auch ent­spre­chend mehr kosten wird. Eine Web­agen­tur, wel­che nichts selbst pro­gram­miert und ledig­lich Inhal­te in Vor­la­gen ein­fügt, ist da extrem viel gün­sti­ger.

Betreuung

Ob Sie Ihre Web­site selbst betreu­en wol­len oder die­se Auf­ga­be abge­ben beein­flusst die Kosten natür­lich eben­falls stark. Dabei dür­fen Sie nie die Selbst­ko­sten ver­ges­sen, wel­che bei Ihnen intern anfal­len. Je nach dem macht es mehr Sinn, die Betreu­ung Ihrer Web­site einer Web­agen­tur zu über­las­sen. Die­se kann womög­lich pro Stun­de mehr kosten, aber braucht in den mei­sten Fäl­len auch viel weni­ger Zeit, um eine Anpas­sung vor­zu­neh­men oder neue Inhal­te ein­zu­fü­gen. Womög­lich kön­nen Sie auch ein pau­scha­les Betreu­ungs­an­ge­bot erhal­ten, wo Sie monat­lich immer den glei­chen Betrag bezah­len, unab­hän­gig von den Lei­stun­gen, die Sie bezie­hen. 

Dazu kommt noch, dass Ihre Web­site so ent­wickelt sein muss, damit Ihnen die Betreu­ung über­haupt mög­lich wird. Die­sen Punkt soll­ten Sie also unbe­dingt anspre­chen, wenn Sie ent­spre­chen­de Ange­bo­te ein­ho­len. Fra­gen Sie, wie viel die Betreu­ung kosten wür­de, damit es spä­ter nicht zu unan­ge­neh­men Über­ra­schun­gen kommt. Fra­gen Sie auch, wel­che Tei­le der Web­site Sie selbst ver­än­dern kön­nen, damit Sie schon zu Beginn wis­sen, wie stark Sie sich von der gewähl­ten Web­agen­tur abhän­gig machen. Es gibt näm­lich Anbie­ter, wel­che Ihre eige­nen Syste­me ver­wen­den, die nur auf ihren Ser­vern lau­fen. Dadurch sind Sie gezwun­gen, mit dem ent­spre­chen­den Anbie­ter zusam­men zu arbei­ten, weil Sie anson­sten eine kom­plett neue Web­site brau­chen, wenn Sie die Zusam­men­ar­beit been­den. Des­halb soll­ten Sie auch unbe­dingt fra­gen, wie die Web­site ent­wickelt und wel­ches CMS-System (Con­tent Manage­ment System) ver­wen­det wird. Bei Wor­d­Press bei­spiels­wei­se, ist der Vor­teil, dass Sie prak­tisch unab­hän­gig von Ihrer Web­agen­tur sind, weil Wor­d­Press sehr weit ver­brei­tet ist und auf jedem Ser­ver lau­fen müss­te. 

Wenn eine Web­agen­tur ein eige­nes CMS-System ver­wen­det, ist der Nach­teil nicht nur star­ke Abhän­gig­keit, son­dern es erhöht oft auch die Kosten. Denn für die Ent­wick­lung wird Zeit auf­ge­wen­det und die muss jemand bezah­len. Wenn hin­ge­gen ein Open-Source CMS wie Wor­d­Press oder Dru­pal ver­wen­det wird, ent­fal­len die­se Ent­wick­lungs­ko­sten. Ein wei­te­rer Vor­teil von Open-Source CMS-Syste­men ist, dass die­se zum Teil weit ver­brei­tet sind und im Inter­net sehr vie­le Infor­ma­tio­nen zugäng­lich sind. Wenn Sie zum Bei­spiel eine Fra­ge zu Wor­d­Press haben, fin­den Sie bei Goog­le bei­na­he für alles eine Ant­wort. Sie sind auf die­se Wei­se prak­tisch unab­hän­gig von einer Web­agen­tur. Lesen müs­sen Sie aber trotz­dem und eine gewis­se Affi­ni­tät für IT ist vor­aus­ge­setzt. 

Die Kosten für die Betreu­ung Ihrer Web­site kön­nen sehr unter­schied­lich sein und hän­gen auch davon ab, ob Sie es selbst machen oder dies einer Web­agen­tur über­las­sen. Die Unter­schie­de sind so gross, dass man hier kei­ne Zah­len nen­nen kann. Auf jeden Fall aber, soll­ten die Kosten für die Betreu­ung der Web­site und die Ent­schei­dung, wer die­se Auf­ga­be über­nimmt, ganz am Anfang eines Pro­jek­tes bespro­chen wer­den und schon bei der Suche einer geeig­ne­ten Web- oder Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tur berück­sich­tigt wer­den.

Preiskalkulation

Wie bereits erwähnt, wer­den die Prei­se bei den mei­sten Web­agen­tu­ren völ­lig unter­schied­lich berech­net und kom­mu­ni­ziert. Es gibt ver­schie­de­ne Preis­mo­del­le und die inter­nen Kosten sind immer anders. Wei­ter oben haben wir durch­schnitt­li­che Stun­den­sät­ze für ver­schie­de­ne Lei­stun­gen auf­ge­führt. Die nüt­zen Ihnen aber wenig, wenn Sie nicht wis­sen, wie am Ende die Kosten berech­net wer­den und aus wel­chen Ele­men­ten sich die­se zusam­men­set­zen. Wir stel­len Ihnen ver­schie­de­ne Ansät­ze vor und zei­gen Ihnen die Vor- und Nach­tei­le.

Pakete – Websites als Massenware

Bil­lig­an­bie­ter bie­ten Web­sites oft zu vor­de­fi­nier­ten Prei­sen an und Sie kön­nen dann mei­stens zwi­schen drei ver­schie­de­nen Pake­ten aus­wäh­len. Die Kosten hän­gen in der Regel von der Anzahl Unter­sei­ten ab, wel­che für Sie erstellt wer­den und die Lei­stun­gen, wel­che Ihnen gebo­ten wer­den, sind ganz klar defi­niert. Ihr Vor­teil ist, dass die­se Web­sites sehr gün­stig sind und Sie sofort wis­sen, was es kosten wird. 

Ihr Nach­teil ist, dass Sie ein Mas­sen­pro­dukt kau­fen, wel­ches über­haupt nicht auf Sie abge­stimmt wird. Die­se Web­agen­tu­ren haben in den mei­sten Fäl­len nicht begrif­fen, dass eine Web­site eine Dienst­lei­stung ist und kein Mas­sen­pro­dukt. Die Bedürf­nis­se und Geschäfts­mo­del­le von Unter­neh­men kön­nen sehr unter­schied­lich sein. Stan­dar­di­sier­te Pake­te machen es unmög­lich, auf die­se Unter­schie­de ein­zu­ge­hen, denn sonst geht die Rech­nung am Ende nicht auf. Also ent­fällt in der Regel eine kom­pe­ten­te Bera­tung. Die Web­site wird basie­rend auf einer Vor­la­ge erstellt und es wird nichts pro­gram­miert, son­dern alles mit Hil­fe eines Drag & Drop Edi­tors zusam­men­ge­stellt. Fer­ner ist die Kosten­be­rech­nung anhand der Anzahl Sei­ten unlo­gisch. Denn es braucht bei­spiels­wei­se viel mehr Zeit, eine Unter­sei­te für ein kom­ple­xes Pro­dukt zu erstel­len, als die Kon­takt-Sei­te oder das Impres­sum. 

Wenn Sie also mit dem Gedan­ken spie­len, eine Web­agen­tur zu beauf­tra­gen, wel­che Pake­te anbie­tet, soll­ten Sie kei­ne all­zu hohen Erwar­tun­gen haben. Die­se Agen­tu­ren haben genau berech­net, wie viel Arbeit und Zeit sie für eine Web­site auf­brin­gen wol­len und wer­den die­se Zeit nicht über­schrei­ten. Sie kön­nen die Rech­nung auch ganz ein­fach selbst machen. Wenn Ihnen jemand eine Web­site für CHF 1500.- anbie­tet und mit 30 Arbeits­stun­den rech­net, dann sind das CHF 50.- pro Stun­de. Wenn ein guter Web­de­si­gner oder Web­ent­wick­ler im Durch­schnitt CHF 150.- ver­lan­gen kann, wie­so soll­te er dann für CHF 50.- pro Stun­de arbei­ten. Also kann es sich bei sol­chen Ange­bo­ten nicht um seriö­se Anbie­ter han­deln, wel­che Ihnen die gewünsch­ten Resul­ta­te lie­fern.

Stundenansätze – Webagenturen als Temporär-Mitarbeiter

Wir haben oben bei den Lei­stun­gen ver­schie­de­ne Stun­den­sät­ze auf­ge­führt und gezeigt, wel­che Lei­stun­gen, wie viel kosten kön­nen. Wie es bei Dienst­lei­stun­gen immer der Fall ist, ist die auf­ge­wen­de­te Arbeits­zeit ein sehr wich­ti­ger Kosten­trei­ber. Es macht einen Unter­schied, ob man an einem Pro­jekt 100 oder 1000 Stun­den arbei­tet. Aus die­sem Grund bie­ten vie­le Web­agen­tu­ren ihre Lei­stun­gen zu fix fest­ge­leg­ten Stun­den­sät­zen an. Das bedeu­tet, dass sie einen markt­üb­li­chen Stun­den­satz neh­men und in etwa schät­zen, wie viel Zeit sie für Ihr Pro­jekt brau­chen wer­den. Anhand die­ser Schät­zung wird Ihnen dann ein Ange­bot gemacht. Eini­ge Agen­tu­ren wei­sen sogar die geschätz­ten Arbeits­stun­den in ihren Ange­bo­ten ganz klar aus und kom­mu­ni­zie­ren auch die Stun­den­sät­ze. 

Ihr Vor­teil ist, dass Sie dadurch über abso­lu­te Trans­pa­renz ver­fü­gen und genau sehen, wie lan­ge die ent­spre­chen­de Web­agen­tur an den ein­zel­nen Auf­ga­ben arbei­ten will. Das ist zuge­ge­be­ner­mas­sen ein sehr fai­rer Ansatz. Lei­der bedeu­tet fair nicht opti­mal. Denn der Nach­teil davon ist, dass es fast unmög­lich ist, die gesam­te Arbeits­zeit für ein IT-Pro­jekt im Vor­aus zu schät­zen. Es gibt ein­fach zu vie­le Fak­to­ren, wel­che eine Rol­le spie­len und sich auch ändern kön­nen. Aus geschätz­ten 200 Arbeits­stun­den kön­nen schnell ein­mal 250 wer­den. Bei einem Stun­den­satz von CHF 160.- ist das viel Geld. Das bedeu­tet, dass trotz der vor­han­den Trans­pa­renz Pla­nungs­un­si­cher­heit besteht. Es ist für Sie prak­tisch unmög­lich, zu wis­sen, wie viel Sie die neue Web­site am Ende kosten wird und es kann gut mög­lich sein, dass Sie mehr aus­ge­ben, als Sie anfangs gedacht haben. 

Fer­ner soll­ten Sie eine Mar­ke­ting Dienst­lei­stung, wie eine Web­site, nicht anhand der auf­ge­wen­de­ten Arbeits­zeit bewer­ten. Als wich­tig­stes Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel Ihrer Mar­ke muss Ihre Web­site vor allem die gewünsch­ten Resul­ta­te brin­gen: Neu­kun­den akqui­rie­ren, Pro­duk­te ver­kau­fen, Ter­mi­ne ver­ein­ba­ren etc. Wie ein­gangs erwähnt, ist eine Web­site, recht­lich gese­hen, ein Werk. Die Web­agen­tur ver­pflich­tet sich, Ihnen ein zuvor ver­ein­bar­tes Resul­tat zu lie­fern. Wie vie­le Stun­den sie dafür braucht, soll­te dabei nicht die ent­schei­den­de Rol­le spie­len. Das ist ähn­lich wie bei einem Kunst­werk. Am Ende muss es schön sein. Ob Michel­an­ge­lo nun eine Stun­de län­ger oder weni­ger gebraucht hat, ist irrele­vant. Die Zusam­men­ar­beit könn­te fer­nen auch nega­tiv beein­flusst wer­den, wenn man die gan­ze Zeit auf die Uhr schau­en muss, weil prak­tisch jede Minu­te ver­rech­net wird oder man sich beei­len muss, Sachen weg­lässt und «opti­miert», damit das Zeit­bud­get ein­ge­hal­ten wer­den kann.

Value Based Pricing

Das Preis­mo­dell, wel­ches sich als bestes erwie­sen hat, heisst über­setzt wert­ba­sier­te Preis­set­zung. Das bedeu­tet, dass man dem Kun­den den Wert, wel­chen man ihm bie­tet, ver­rech­net. So kann zum Bei­spiel, ein Logo Design für einen Gross­kon­zern CHF 200’000.- kosten und für ein KMU CHF 2’000.-. Der Grund dafür ist, dass das Logo für die Mar­ke des Gross­kon­zerns einen viel höhe­ren Wert hat. Das Glei­che gilt für die Web­site und auch ande­re Lei­stun­gen. Der Gedan­ke dahin­ter ist, dass sämt­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel einer Mar­ke, dem ent­spre­chen­den Unter­neh­men einen Wert brin­gen. Über­le­gen Sie sich, wie viel zwei exakt glei­che T‑Shirts wert sind, wenn eines ein Nike Logo hat und das ande­re gar keins. Es ist des­halb ent­schei­dend, wie ein Logo oder eine Web­site aus­se­hen und ob Sie die gewünsch­te Wir­kung bei der aus­ge­wähl­ten Ziel­grup­pe erzie­len. Wenn ein Unter­neh­men, eine Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tur damit beauf­tragt, die visu­el­len Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel zu gestal­ten, geht es ein gewis­ses Risi­ko ein. Umso erfah­re­ner und bes­ser die Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tur ist, desto klei­ner ist das Risi­ko, dass das gewünsch­te End­re­sul­tat ver­fehlt wird. Genau die­se Risi­ko­ab­si­che­rung ist ent­schei­dend und in die­sem Fall einer der wich­tig­sten Kosten­trei­ber. Es geht aber nicht nur um die Risi­ko­ab­si­che­rung. Umso bes­ser die Mar­ke kom­mu­ni­ziert wird, desto mehr Wir­kung erzielt sie, was sich in finan­zi­el­len Erträ­gen zeigt. Eine Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tur, wel­che erfolg­rei­che Pro­jek­te und Erfah­run­gen vor­wei­sen kann, wird dem­entspre­chend eine wert­vol­le­re Mar­ke kre­ieren. Das bedeu­tet, dass Sie auch mehr ver­rech­nen kann; Value Based Pri­cing also.

Für die Wert­ermitt­lung eines Logos oder einer Web­site spie­len dabei ver­schie­de­ne Fak­to­ren eine Rol­le. Dabei geht es um Fra­gen wie:

  • Wo wird das Logo sicht­bar sein? Nur auf den Visi­ten­kar­ten und der Web­site? Oder auch auf Fir­men­fahr­zeu­gen, Beklei­dung, Wer­be­ta­feln, Pro­dukt­ver­packun­gen, Laden­be­schrif­tun­gen etc. Umso bes­ser sicht­bar es wird, desto wich­ti­ger ist ein wir­kungs­vol­les Logo und desto mehr Wert hat.
  • Wie vie­le Besu­cher wird die Web­site pro Tag haben? Sind es weni­ger als 100 oder mehr als 100’000? Umso mehr Besu­cher eine Web­site hat, desto wich­ti­ger ist es, dass sie attrak­tiv und benut­zer­freund­lich ist. Ein Online­shop mit vie­len Besu­chern wird ent­spre­chend mehr ver­kau­fen, als ein Online­shop mit weni­gen poten­ti­el­len Kun­den und hat des­halb auch mehr Wert.
  • Wie gross ist die poten­ti­el­le Ziel­grup­pe. Sind es die 50’000 Ein­woh­ner einer klei­ne­ren Stadt oder ist es ein gesam­ter Kon­ti­nent mit meh­re­ren hun­dert Mil­lio­nen Ein­woh­nern? Auch dadurch ist die Sicht­bar­keit Ihrer Web­site und der rest­li­chen Mar­ken­kom­mu­ni­ka­ti­on völ­lig unter­schied­lich und des­halb natür­lich auch ihr Wert.

Dies sind nur drei Fra­gen, wel­che hel­fen, den Wert der Mar­ke zu ermit­teln. Je nach Pro­jekt und Fall, kön­nen noch ganz ande­re Über­le­gun­gen eine Rol­le spie­len.Natür­lich geht es auch beim Value Based Pri­cing um Arbeits­zeit, aber es geht nicht um die star­re Ver­rech­nung von Stun­den und gibt daher auch Fle­xi­bi­li­tät, sodass man auch klei­ne­ren Unter­neh­men die Mög­lich­keit bie­ten kann, ihr Bud­get ein­zu­hal­ten. Auch bei der Berück­sich­ti­gung der Arbeits­zeit kom­men nicht die oben­ge­nann­ten markt­üb­li­chen Stun­den­sät­ze zum Tra­gen, son­dern inter­ne Kosten. Bei der Preis­kal­ku­la­ti­on für ein Web­de­sign Pro­jekt könn­ten bei­spiels­wei­se fol­gen­de Fak­to­ren ein­flies­sen.

  • Inter­ne Lohn­ko­sten der Mit­ar­bei­ten­den: Es wird geschätzt, wel­che Mit­ar­bei­ten­den, wie lan­ge an einem Pro­jekt arbei­ten wer­den. Mei­stens wird noch ein klei­ner Puf­fer hin­zu­ge­rech­net für unvor­her­seh­ba­re Ereig­nis­se.Dritt­lei­stun­gen: Das sind Kosten, wel­che bei­spiels­wei­se für den Foto­gra­fen, den Kauf von Bil­dern, exter­ne Soft­ware oder ande­re Lei­stun­gen bezahlt wer­den.
  • Inter­ne Gemein­ko­sten: Hier wird in der Regel ein fixer Pro­zent­satz genom­men, der zum Gesamt­be­trag dazu gerech­net wird.
  • Gewinn­mar­ge: Den Gesamt­ko­sten wird eine Rein­ge­winn­mar­ge hin­zu­ge­rech­net. Die­se bezieht sich auf den Wert, wel­che einer Mar­ke gelie­fert wird. Wenn der Kun­de ein Gross­kon­zern ist, dann wird die Mar­ge logi­scher­wei­se grös­ser sein, als wenn der Kun­de ein KMU ist. Das ist auch stark abhän­gig von der Repu­ta­ti­on einer Web­agen­tur. Gros­se und renom­mier­te Agen­tu­ren kön­nen eine höhe­re Gewinn­mar­ge ver­lan­gen.

Ihr Vor­teil beim Value Based Pri­cing ist, dass Sie für ein Resul­tat bezah­len. Es geht nicht um fix vor­ge­schrie­be­ne Lei­stun­gen oder die Abrech­nung von Stun­den. Es geht dar­um, dass Ihnen Lei­stun­gen gebo­ten wer­den, wel­che die gewünsch­te Wir­kung erzie­len und Ihnen einen Wert brin­gen. Sie bezah­len den Preis, der abge­macht wird, unab­hän­gig davon, ob ein paar Stun­den mehr auf­ge­wen­det wer­den oder nicht. Ein wei­te­rer Vor­teil ist, dass auch klei­ne­ren Unter­neh­men gehol­fen wer­den kann, die ein klei­ne­res Bud­get haben. Die Web­agen­tur ist nicht an star­re Stun­den­an­sät­ze gebun­den, son­dern steu­ert die Kosten über die Rein­ge­winn­mar­ge. So kann bei einem klei­ne­ren Unter­neh­men, ein­fach eine klei­ne­re Gewinn­mar­ge ange­setzt wer­den.

10 Tipps, um eine gute Webagentur zu finden

  1. Über­le­gen Sie sich gut, wel­chen Stel­len­wert die Web­site in Ihrem Unter­neh­men und für Ihre Mar­ke hat. Wie wich­tig ist Ihre Web­site bei der Gewin­nung neu­er Kun­den und für die Kom­mu­ni­ka­ti­on Ihrer Mar­ke?
  2. Über­le­gen Sie sich, wie viel Geld Sie in die Web­site inve­stie­ren wol­len. Das Bud­get soll­te sicher­lich dem Wert ent­spre­chen, wel­chen Ihnen die Web­site lie­fert.
  3. Bevor Sie eine Web­agen­tur oder Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tur kon­tak­tie­ren, soll­ten Sie auf jeden Fall die Refe­ren­zen anschau­en. Sie kön­nen sich auch direkt bei den Kun­den der Web­agen­tur erkun­di­gen, wie die­se mit den Lei­stun­gen zufrie­den sind. Fra­gen kostet schliess­lich nichts.
  4. Sie soll­ten auf jeden Fall meh­re­re Ange­bo­te ein­ho­len und ein kosten­lo­ses Bera­tungs­ge­spräch mit jeder Web­agen­tur füh­ren. Da kön­nen Sie mei­stens schon erken­nen, wie stark sich die­se mit Ihren Wün­schen und Bedürf­nis­sen aus­ein­an­der­set­zen und kön­nen sich ent­spre­chen­de Ide­en anhö­ren.
  5. Wenn Sie meh­re­re Lei­stun­gen brau­chen, ist es oft gün­sti­ger, wenn Sie eine Wer­be- oder Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tur aus­wäh­len, die Ihnen alle Lei­stun­gen aus einer Hand bie­ten kann. Hier­bei soll­ten Sie jedoch sicher­stel­len, dass die­se auch wirk­lich in allen die­sen Lei­stun­gen Erfah­rung besitzt und die­se nicht ein­fach ein biss­chen neben­bei anbie­tet.
  6. Wenn Sie ent­spre­chen­de Ange­bo­te ein­for­dern, soll­ten Sie unbe­dingt dar­auf ach­ten, dass Ihnen genau erklärt wird, was alles gemacht wird und was nicht. Sie müs­sen wis­sen, was Sie für Ihr Geld bekom­men und ob Sie womög­lich Auf­ga­ben selbst über­neh­men müs­sen (Schrei­ben von Tex­ten, Beschaf­fung von Fotos etc.)
  7. Rech­nen Sie. Die Preis­mo­del­le der mei­sten Agen­tu­ren sind unter­schied­lich. Es gibt auch Agen­tu­ren, wel­che eine ein­ma­li­ge klei­ne Anzah­lung ver­lan­gen und die Web­site danach monat­lich über meh­re­re Jah­re ver­rech­nen. Dadurch wer­den Sie lang­fri­stig gebun­den und zah­len in der Regel sogar mehr, als wenn Sie alles sofort auf ein­mal bezah­len. Des­halb soll­ten Sie die Gesamt­ko­sten für Ihre Web­site über einen Zeit­raum von 5–7 Jah­ren berech­nen. Spä­te­stens dann wird näm­lich ein Re-Design fäl­lig, wenn nicht immer ein biss­chen etwas gemacht wird.
  8. Pas­sen Sie gut auf, wie stark Sie sich von einer Agen­tur abhän­gig machen. Fra­gen Sie des­halb, wel­che Tech­no­lo­gi­en und Syste­me ver­wen­det wer­den und auch, was pas­siert, wenn Sie die Zusam­men­ar­beit auf­lö­sen wol­len. Das soll­ten Sie schrift­lich im Ver­trag fest­hal­ten.
  9. Ach­ten Sie dar­auf, dass für die ein­zel­nen Pro­jekt­schrit­te genaue Fri­sten abge­macht und die­se ver­trag­lich fest­ge­hal­ten wer­den. Alle Lei­stun­gen, wel­che Ihnen ver­spro­chen wer­den, soll­ten in einem Ver­trag fest­ge­hal­ten sein. Ver­trä­ge für IT-Pro­jek­te kön­nen sehr kom­pli­ziert wer­den, des­halb macht es Sinn, wenn Sie eine Ver­trau­ens­per­son bei­zie­hen, die Ihnen hilft, zu prü­fen, ob ein Ver­trag auch Ihren Inter­es­sen ent­spricht und ob alle Punk­te fest­ge­hal­ten sind, wel­che wich­tig sind.
  10. Kom­mu­ni­zie­ren Sie trans­pa­rent und äus­sern Sie Ihre Wün­sche und Bedürf­nis­se. Das ist wich­tig, denn nie­mand kann Ihre Gedan­ken lesen. Eine Kom­mu­ni­ka­ti­ons­agen­tur oder eine Web­agen­tur ist schliess­lich da, um Ihnen zu hel­fen und Sie erfolg­rei­cher zu machen. Das End­re­sul­tat hängt stark von der Kom­mu­ni­ka­ti­on und der gemein­sa­men Zusam­men­ar­beit ab und die­sen Teil kön­nen Sie sehr stark beein­flus­sen.

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